Hier ein paar Stichworte zur RCS-Show-Technik:
- Studios: Die RCS-Show wird in semiprofessionellen Studios
produziert die die Macher sich selbst finanziert und aufgebaut haben.
Im Studio in Hamburg ist unter anderem ein ausgemustertes
Rundfunkmischpult des Südwestdeutschen Rundfunks aufgearbeitet worden
und kommt nun zum Einsatz.
- On-Air-Assist: Die Computerunterstützung während der Sendung
erfolgt durch die Software mAirList, die kommerziellen Anwendungen für
diesen Zweck in nichts nachsteht.
- Musikredaktion und Datenbank: Es kommt eine Lösung "Marke
Eigenbau" in Frage. Die RCS-MusicDB basiert auf MySQL und Perl. Durch
Individualisierung kann die redaktionelle Tätigkeit mit Hilfe eines
beliebigen MP3-Players und EMail-fähigem Handy durchgeführt werden. So
können in Bus&Bahn ebenso wie im Studio die Daten der Titel
gepflegt und verändert werden. Beispieldaten sind die Ramp (wie lange
ist der Titel am Anfang instrumental), der Hook (markante Stelle zum
Anspielen), das Ending (wo wird ausgeblendet) und natürlich die
Rotation (wann wird der Titel wie häufig gespielt) beeinflusst werden.
- Wortredaktion: OpenOffice :-).
- Individualisierung / Regionalisierung: Eine Reihe von
Scripten und Linux-Programmen wurden hier so kombiniert, dass aus 3x 20
Minuten RCS-Show individuelle Shows mit den Jingles der ausstrahlender
Sender werden, die automatisch die für den Sender passende Länge haben.